[uptime]

Maschinendiagnose und Bedienerunterstützung als Online-Modul

[uptime] ist die computergestützte Implementierung der TPM-Idee. 
Es überwindet klassische Barrieren zwischen Herstellern und Betreibern von Maschinen und Anlagen und stärkt damit die Kundenbindung.

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TPM als Win-Win-Situation

  • erhöhte Verfügbarkeit
  • verringerte Stillstandszeiten
  • Gewähr für Arbeitssicherheit
  • höhere Kundenzufriedenheit
  • erweitertes Produktportfolio
  • haftungsgerechte Dokumentation
  • lifetime history
  • Ersatzteilgeschäft
  • kostbare Informationsquelle für Produkt-Entwicklung und Service
  • Mehrsprachigkeit

Unterstützt den Anlagenbediener vor Ort

  • graphische Benutzerführung, "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!"
  • autonome Instandhaltung und TPM*
  • Störungsmanagement
  • elektronische Betriebsanleitung, papierlos, multimedial
  • klare Bestellspezifikationen für die Ersatzteilbeschaffung
  • Diagnosefunktionen Online

*TPM: total productive maintenance

Die Verfügbarkeit sicherer Produktionsmittel ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für produzierende Unternehmen. Sie basiert auf dem sachgerechten Betrieb und einer qualifizierten Instandhaltung gleichermaßen. Betriebsanleitungen für Maschinen und Geräte lagen traditionell in der Zuständigkeit des Konstrukteurs, sie zu verfassen war eine unbeliebte Aufgabe. Inhaltlich stand dabei die Inbetriebnahme der konstruierten Maschine im Vordergrund, die Instandhaltung wurde bewußt dem Anwender - dem Betreiber - überlassen.

Die verstärkte Beachtung der Produzentenhaftung und die Globalisierung des Geschäfts mit extrem weiten Servicewegen machten die Verbindung von Betriebsanleitung und Instandhaltung schließlich zu dem, was sie heute sind: zu einem strategischen Geschäftsfaktor.
Die Unternehmensleitungen begreifen die Instandhaltung zunehmend als integrale Komponente der Maschinenlieferung. Ein komplettes System beinhaltet somit neben Modulen wie Steuerung - auch sie wurde ja, als Meß- und Regeltechnik, früher quasi getrennt geliefert - oder Prozeßvisualisierung auch die Organisation der Instandhaltung.

[uptime] ist die computergestützte Implementierung des Produktionskonzeptes TPM - "total productive maintenance". Durch seinen innovativen Ansatz verknüpft [uptime] die Interessen des Anlagenbauers noch enger mit denen seiner Kunden und intensiviert damit die Kundenbindung. Oberstes Gebot ist der sichere, ungestörte und wettbewerbsfähige Betrieb der Anlage unter Nutzung aller Ressourcen beider Partner, wie Informationstechnik, Läger oder Servicepersonal. Mit der Lieferung der Instandhaltungsorganisation identifiziert sich der Anlagenbauer demonstrativ auch mit dem Betrieb der Anlage während der gesamten Lebensdauer. Mit der computergestützten Diagnosefunktion hilft er, die Verfügbarkeit seiner Lieferung zu gewährleisten. Zugleich bereitet er durch die klar strukturierte Dokumentation aller Bauteile und deren Lebenszyklus sein Servicegeschäft systematisch vor. Die Risiken aus der Produzentenhaftung werden durch die Eindeutigkeit von Informationen und Vorschriften, elektronisch geordnet, drastisch reduziert. Der Anlagenbetreiber hat durch die angewandte Datenbanktechnik schnellen, direkten Zugriff auf eine immer topaktuelle, normgerechte und papierarme Dokumentation. Der Anlagenhersteller holt die sachlich dokumentierten Ergebnisse aus dem Feldeinsatz seiner Maschine elektronisch, ohne Reisespesen, klar und eindeutig ins Haus.

[uptime] ist eine geschickt arrangierte Software für die PC-gestützte Organisation von Instandhaltungsabläufen. Damit kann der Anlagenbauer kontinuierliche Anwenderunterstützung bieten, die Arbeiten zur technischen Dokumentation rationalisieren und unvorbereitete, häufig sogar unnötige Serviceeinsätze vermeiden. [uptime], als Bestandteil der Maschine oder Anlage geliefert, erschließt dieses Potential durch eine

  • computergestützte Ablauforganisation der Instandhaltung im Sinne von TPM, ständig vor Ort
  • Online-Benutzerführung mit bildgestützten Arbeitsanweisungen im täglichen Betrieb und eine
  • definierte Schnittstelle für den gezielten Informationsaustausch zwischen Hersteller und Betreiber.

Als Standardversion ist [uptime] in den Kernfunktionen zur vorbeugenden Instandhaltung konzipiert. Die für den sicheren Betrieb notwendigen Instandhaltungsaktivitäten können entsprechend den individuellen Total Quality Management-Regeln des Betreibers terminlich festgelegt werden.
Selbstverständlich ist [uptime] aber auch für die zustandsabhängige Instandhaltung, wie sie heute nach den Prinzipien der Total Productive Maintenance angestrebt wird, ausgelegt. Ein wesentlicher Schritt bei der Implementierung von TPM ist die Zusammenführung der häufig auch heute noch getrennt organisierten Funktionen Produktion und Instandhaltung. Nach der TPM-Konzeption wartet der Anlagenbetreiber seine Maschine selbst, er beseitigt auch Störungen möglichst in eigener Verantwortung. Entscheidende Voraussetzungen hierfür sind die Ausbildung des Betriebspersonals in Instandhaltung sowie die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen vor Ort an der Maschine, zu jeder Zeit. [uptime] schult das Personal automatisch und stellt die Informationen am PC verständlich aufbereitet zur Verfügung. Schnittstellen für die Eingabe von aktuellen Meßdaten aus dem laufenden Betrieb ermöglichen die Planung der Instandhaltungsmaßnahmen nach den Erfordernissen der Produktion und abhängig vom Zustand der Produktionsmittel. Die geeignete Sensorik, z.B. für die Messung von Vordruck oder Arbeitsdruck in hydraulischen Anlagen muß natürlich vorhanden sein.
Die manuelle Organisation und Abwicklung einer vorbeugenden Instandhaltung, wie sie zur Zertifizierung als Automobilzulieferer oder nach den Regeln der ISO 9000ff gefordert wird, ist heute wettbewerbsfähig gar nicht mehr machbar, noch viel weniger die zustandsabhängige. Der erforderliche Organisationsaufwand kann aber mit geeigneter PC-Software klar und sicher erbracht werden, überall wo ein PC vorhanden ist, also auch an mobilen Maschinen wie Baggern, Mobilkranen usw.

[uptime] besteht aus zwei Komponeneten, dem Hersteller-System und dem Endanwender-System, die im steten, konstruktiven Dialog stehen.
Der Hersteller füttert die Datenbasis mit seinem spezifischen know how aus Konstruktion, Montage und Service. Das Hersteller-System besteht aus dem Modul Editor für Systemlieferanten, seine wesentlichen Merkmale sind: Es ist für verschiedene Maschinentypen verwendbar, z.B. für Doppelbandpressen wie für Tiefziehpressen. Der zentrale Bilddatenbestand kann für alle Maschinenvarianten genutzt werden. Die mehrsprachigen Arbeitsanweisungen können durch fotorealistische Bilder verdeutlicht werden.
Im Hersteller-Editor werden die Funktionen für Pflege und Strukturierung der Datenbasis für komfortable Bearbeitung bereitgestellt.

Das Modul Material & Lager spezifiziert dem Betreiber die Ersatzteilbestellung klar und eindeutig, auf Knopfdruck. Weshalb sollte der Betreiber mühsam über Kataloge neu spezifizieren und woanders bestellen?
Die bildgestützten Arbeitsanweisungen stellen die Arbeitsabläufe extrem anschaulich dar. Mißverständnisse sind auch in Fremdsprachen ausgeschlossen, die Risiken aus Produzentenhaftung minimiert.
Das Endanwender-System ist die Komponente, die vor Ort beim Anlagenbetreiber läuft. Jedes seiner Module ist natürlich paßwort-geschützt. Der Betreiber kann die Inhalte des gelieferten Systems anpassen und ergänzen, seien es die Arbeitsanweisungen zur Optimierung des Betriebsablaufs oder die praxisgerechte Erweiterung der Diagnosedaten. Durch die Online-Rückmeldung durchgeführter Instandhaltungsmaßnahmen sammelt [uptime] automatisch die Betriebserfahrung der Anlage.
Der Betreiber-Editor verfügt über die selben Funktionen der Pflege und Strukturierung der Betreiberdatenbasis wie der des Herstellers, allerdings auf nur ein Instandhaltungsobjekt beschränkt. Gegenüber der Herstellerversion können hier zusätzliche Informationen und Daten aus dem betrieblichen Ablauf oder der Kostenrechnung gehalten werden.

Das TPM-Front-End erledigt die Ablauforganisation der Instandhaltung, je nach Implementierung vorbeugend oder zustandsabhängig, mit direkter Hilfestellung zur Störungsbeseitigung. Es läuft z. B. auf dem Steuer-PC der gelieferten Anlage und beinhaltet auch einen elektronischen Notizblock als papierloses Kommunikationsmedium mit dem Systemverwalter. Die paßwort-geschützte Rückmeldung der Instandhaltungsmaßnahmen ist Grundlage der lückenlosen Dokumentation.
Mächtige Analysefunktionen in [uptime] sind die Basis einer zielgerichteten Optimierung von Maschineneinsastz und Instandhaltungsaufwand. Die generierten Berichte veranschaulichen die Effizienz der Instandhaltung mit tabellarischen und graphischen Ausgabefunktionen. Zur externen Weiterverarbeitung können die Analysedaten in Standard-Formaten exportiert werden.
Die selbstlernende Fehlerdiagnose wertet automatisch die Reparaturerfolge der Vergangenheit aus und steigert so die Effizienz von Produktionsprozeß und Instandhaltung.
Beide Systeme sind auf Dialog angelegt. Während früher mit dem Anruf "Maschine steht" das Service Personal auf Reisen ging, beim Servicetechniker trouble-shooting Aktionismus ausgelöst wurde, führt jetzt das sachliche Gespräch mit allen an der Maschinenlieferung beteiligten Funktionen auf der Basis fundierter Informationen zur schnellen Problemlösung. Genauso verläuft es natürlich im Dialog mit den positiven Betriebserfahrungen, die dann für die Weiterentwicklung von Anlage und Prozeßführung herangezogen werden können.
[uptime] wurde zuerst bei den Anlagenbauern für die Elektronikindustrie eingesetzt, getrieben u.a. von der Zertifizierung nach ISO 9000ff. Heute erkennen auch die übrigen Anlagenbauer das Verkaufsargument "Instandhaltungssystem als echter Zusatznutzen für den Kunden", von der fundamentalen Verbesserung des Servicegeschäftes ganz zu schweigen. Die im Wettbewerb entscheidenden Parameter "Kundenbindung" und "Kontinuierliche Verbesserung der Produktionsmittel" werden mit [uptime] zur strategischen und operativen Waffe.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Bildgestützte Arbeitsanweisung veranschaulichen auf komplexe Sachverhalte unmißverständlich. Der Werker vor Ort wird von [uptime] im Modul TPM front end bei der Ausführung von Instandhaltungsaktivitäten sicher geführt. Minimale Stillstandzeiten sind gewährleistet.
Die Störungs-Diagnose lernt aus der Betriebserfahrung der Anlage und führt den Betreiber direkt zur Problemlösung. Die Abhilfemaßnahmen können natürlich auch als bildgestützte Arbeitsanweisung hinterlegt werden.
Das Modul TPM-Front-End zeigt die stets aktuelle Aufgabenliste, die [uptime] aufgrund der individuellen Ausführungsbedingung jeder Instandhaltungsmaßnahme laufend automatisch erzeugt. Das Ziel ist eine leere Liste!
Der Hersteller-Editor unterstützt die komfortable Bearbeitung der Arbeitsanweisungen - auch mehrsprachig.
Zu jeder Instandhaltungsmaßnahme kann der Materialbedarf exakt spezifiziert werden. Die hinterlegten Bestellinformationen erlauben die Materialanforderung per Knopfdruck.